Das Thema Ladungssicherung hat in den letzten Jahren einen sehr hohen Stellenwert erlangt – und das ist gut so. Allerdings werden immer wieder grundlegende Fehler gemacht, die trotz aller Bemühungen dazu führen, dass die Ladung nicht ausreichend gesichert ist. Oft sind fehlende oder falsche Informationen der Grund, das soll dieser Artikel verbessern.

Die Naturgesetze

Bei einer Vollbremsung oder bei einem plötzlichen Ausweichmanöver, z.B. wenn man durch das Fehlverhalten anderer zu einem schnellen Fahrspurwechsel gezwungen wird, wird es jedem deutlich: Die Naturgesetze gelten auch auf der Ladefläche eines Fahrzeugs – und sie sind gnadenlos. Deshalb kann das Argument: “Das ist so schwer, das bewegt sich nicht“ getrost geändert werden in: „Das ist so schwer, das muss besonders gut gesichert werden.“

Selbstschutz
Ist ein erzwungener Fahrspurwechsel schon schlimm genug, so gibt es noch eine Steigerung, die Vollbremsung. Es gibt Situationen, da bleibt einem keine andere Wahl – und die modernen Bremssysteme bekommen Gelegenheit, ihre Kraft zu beweisen. Die gefahrene Geschwindigkeit ist dabei unwichtig, es zählt nur die Verzögerung, mit der das Fahrzeug gebremst wird. Doch was bremst die Ladung – und wo geht sie hin? Ist es nicht ein gutes Gefühl, wenn man dann weiß, dass die Ladung gesichert ist und man sich so „den Rücken freihalten“ kann?